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| Wie weit ist der Krebs fortgeschritten? |
Das Tumorstadium beschreibt, wie weit der Tumor im Bereich der Prostata
(lokal) fortgeschritten ist und ob Lymphknoten- oder Fernmetastasen
(z.B. in Knochen) vorliegen. Die dazu notwendigen Untersuchungen
hat der Urologe durchgeführt
oder veranlasst. Um die Ausbreitung des Tumors im Bereich der Prostata abzuschätzen,
kommt der transrektale Ultraschall zum Einsatz (spezielle Ultraschalluntersuchung
durch den Darm).
Skelettszintigraphie, Computer- oder Kernspintomographie
können Aufschluss über Tumorabsiedlungen (Metastasen) geben. Eine sichere
Aussage zum Befall der Beckenlymphknoten kann nur durch deren operative Entfernung
gemacht werden. Bei der Skelettszintigraphie wird eine radioaktive Substanz in
die Blutbahn gespritzt, die sich bevorzugt in krankhaft veränderten Knochenbezirken
absetzt. Eine Kamera macht diese Bezirke dann sichtbar. Diese bildgebenden Verfahren
haben ihre Grenzen: Zum einen können sie nur ausreichend große Gewebeveränderungen
zeigen, zum anderen sind nicht alle aufgespürten Veränderungen auch
tatsächlich Tumorabsiedlungen.
Auf Grundlage dieser Untersuchungen kann
die Ausbreitung des Tumors abgeschätzt und klassifiziert werden. Die Ergebnisse
dieser Ausbreitungsdiagnostik werden weltweit einheitlich in dem so genannten
TNM-System (siehe
Abbildung) zusammengefasst:
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T |
bezeichnet die Tumorausbreitung in der Prostata und ihrer
direkten Umgebung, |
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N |
steht für die Zahl
und Lokalisation der befallenen Lymphknoten und
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M |
benennt
Auftreten und Lokalisation von Fernmetastasen in anderen Organen.
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Die Bewertung des Stanzmaterials aus der Gewebeentnahme durch den Pathologen
erlaubt eine Aussage über die Aggressivität und gegebenenfalls auch über
die Ausbreitung des Krebses.
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