Übersicht
Prostatakrebs - Was nun?
Die Lage der Prostata
Welche Funktion hat die
Prostata?
Warum entsteht
Prostatakrebs?
Wie kann man Prostata-
krebs behandeln?
Wie weit ist der Krebs
fortgeschritten?
Wie aggressiv ist der Krebs?
Hat sich der Tumor bereits
ausgedehnt?
Welche Therapie ist für mich
die richtige?
Wie soll ich mich
entscheiden?
Was sollte man
außerdem tun?
Wer kann mir weiter helfen?
Die Partin-Tabellen
Erklärung von
Fachausdrücken
Das TNM-System
Nützliche Adressen
Impressum
Ratgeber herunterladen
Warum ensteht Prostatakrebs?

       
Therapieoptionen
beim Prostatakrebs:
 
Abwarten und Beobachten
 
Operation der Prostata
 
Strahlentherapie
 
Hormontherapie
 
Chemotherapie
 
   
Beim Prostatakrebs kommt es zu einer Veränderung der Prostata-Drüsenzellen, die sich daraufhin unkontrolliert vermehren (dies jedoch meist sehr langsam), eine Geschwulst (Tumor) ausbilden und zerstörerisch auf das umliegende Gewebe wirken. Solche Zellveränderungen bleiben häufig nicht auf ein Gebiet beschränkt, da die entarteten Zellen über Blut- oder Lymphbahnen zu anderen Organen gelangen können und dort Tochtergeschwülste (Metastasen) bilden. Beim Prostatakrebs sind hiervon hauptsächlich Lymphknoten des Beckens und der Knochen, seltener Lunge und Leber betroffen.

Die Ursache von Prostatakrebs ist bisher noch nicht genau bekannt. Experten gehen aber davon aus, dass Vererbung, Umwelteinflüsse und Ernährung bei der Entstehung eine entscheidende Rolle spielen.

Sicher ist, dass Wachstum und Aktivität der Prostata durch das männliche Sexualhormon Testosteron gesteuert werden. Es wird hauptsächlich in den Hoden, zu einem geringeren Teil auch in den Nebennieren produziert und gelangt von dort in die Blutbahn. Man weiß, dass das männliche Geschlechtshormon auch für das Wachstum von Prostatakrebs mit verantwortlich ist. Diesen Zusammenhang macht man sich in der Therapie zu Nutze.